Von Gütersloh nach Passau

Heute soll es also losgehen. Wir stehen nicht allzu früh auf, frühstücken gemütlich und packen die letzten Sachen. Nachdem die Kühlbox gefüllt ist, gehen wir Astrids Checkliste noch einmal durch und beschließen: Alles komplett.

Dabei reiben wir uns die Augen. Irgend etwas Wichtiges müssen wir vergessen haben. Der Bulli ist viel zu leer für einen Drei-Wochen-Trip. Es sollte sich aber zeigen, dass die Optimierungen am T4 derart wirkungsvoll waren, dass wir nun deutlich mehr Platz haben. Das wissen wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht und fahren mit dem unbestimmten Gefühl ab, etwas Entscheidendes liegen gelassen zu haben.

Gepackter Bulli. Es fehlt nur noch die Küchenbox und das Geschirr.

Für die Pausen unterwegs hatten wir uns ein paar gut bewertete Rastplatztradis und auch einige Caches neben der Autobahn herausgesucht. So ging es über die A2, A33, A44, A7 auf die A3, der wir ein ganzes Stück folgen. Kurz hinter Nürnberg fahren wir von der Autobahn ab, um ein TB-Hotel (GC2Y7YM) und einen Earthcache (GC20DPH) zu besuchen.

An der Teufelskirche

Alter Stollen

Besonders der Earthcache war große Klasse, wir haben die kleine Wanderung durch die „Teufelskirche“ sehr genossen. Die T-Wertung will allerdings ernst genommen werden und wir tragen das falsche Schuhwerk. Meine abgetretenen Reeboks ziehen Wasser in die Dämpfung, was schmatzende Geräusche bei jeden Schritt verursacht, Astrid versaut sich schon jetzt ihre weissen Chucks. Den Stollen hätten wir gern tiefer erkundet, es ist aber zu nass, wir würden schon jetzt einen kompletten Satz Klamotten verschleißen und diejenigen, die zum Schmutzigwerden mitreisen, liegen natürlich im Bulli. Wir machen einen Rundweg aus dem Earthcache und nehmen noch einen Tradi am Wegesrand mit.

Nach der Ankunft am Bulli wird sich noch einmal gestärkt und weiter geht es Richtung Passau. Dort hatte ich einen Wanderparkplatz herausgesucht, auf dem wir die Nacht verbringen wollen. Vorher werden noch zwei nette Tradis in der Gegend besucht; bei einem hätte es auch noch eine Schlafmöglichkeit gegeben. Der ist uns aber zu nah an der Autobahn, und so verfahren wir wie geplant.

Der recherchierte Parkplatz erweist sich als sehr geeignet. Kaum Durchgangsverkehr, keine Spaziergänger mehr vor Ort allerdings schlechtes Handynetz. Wir rufen noch zwei Geburtstagskinder an, dann dämmert es und der Bulli wird verdunkelt. Im Radio wird das Viertelfinale England-Italien leider nicht übertragen, aber der BR sendet südamerikanische Klänge und informiert zwischendurch über den Spielstand. Wir tanzen auf dem Parkplatz, lauschen abwechselnd dem Spielverlauf. Einige Glühwürmchen tauchen auf, tanzen mit. Als wir Schlafen gehen, beginnt es zu regnen.

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2 responses to this post.

  1. In den Stollen bin ich Anfang 2008 mal bis zum Ende hineingekrabbelt und sah danach aus wie ein Schwein, damals haben wir den FTF bei http://coord.info/GC1AAGD gemacht – ziemlich cooler Nachtcache. Leider schon lange im Archiv.

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