Der Road Trip beginnt!

Der Blick aus dem Gästezimmer im Waldhaus.

Der Blick aus dem Gästezimmer im Waldhaus.

Nach einer geruhsamen Nacht wachen wir am Morgen des 9. Juni  im Waldhaus auf. Hier sind wir etwas mehr als eine Stunde von Rostock entfernt. Tags zuvor sind wir 500 km angereist. Astrid hatte sich noch im Geschäft in ein reisetaugliches Outfit geworfen und ich hatte sie direkt nach Ladenschluss abgeholt. Das spart zwar einen Urlaubstag, macht die Sache insofern spannend, dass ich die letzten Dinge alleine in den Bulli gepackt habe. Und einer allein vergisst einfach leichter etwas.

Wir reisen dieses Mal zu Viert. Tina und Haiko, langjährige Freunde, sind mit von der Partie. Sie fahren einen Nissan Pickup, dem sie für die Reise ein Hardtop spendiert haben. Daher werden sie die Nächte im Zelt verbringen. Ausserdem gehört ihnen das Waldhaus in Mecklenburg-Vorpommern, in dem wir gerade residieren. Bedingt durch die Entfernung sehen wir uns nicht so oft. Eine kleine Wiedersehensfeier musste daher sein. Beim Spekulieren was uns wohl erwarten wird und Schnacken über dies und das ist es spät geworden.

Das macht aber nichts, wir haben uns für die Fähre um 15 Uhr entschieden. Der Morgen verläuft daher entspannt. Wir frühstücken in aller Ruhe, sperren das Haus ab und machen uns auf nach Rostock.

Das Wetter an der Küste ist nicht so prall. Vor der Einfahrt zum Fährterminal werden alle Tanks noch einmal randvoll mit Diesel voll gemacht und auch unser Reservekanister ist anschließend mit dem in Deutschland vergleichsweise billigen Kraftstoff gefüllt. In Skandinavien wird es deutlich teuerer.

Wir reisen mit der TT-Line, die momentan das beste Angebot für die Passage Rostock–Trelleborg macht. Inzwischen wissen wir, dass Stena für ein wenig mehr Geld den gleichen Weg neuerdings mit etwas komfortableren Schiffen fährt.

Mit diesem Pott setzen wir über nach Schweden.

Mit diesem Pott setzen wir über nach Schweden.

Während wir auf die offene Ostsee hinausschippern, klart es auf. Wir sonnen uns auf Deck. Während der sechseinhalbstündigen Überfahrt gibt es sonst nichts zu tun.

Chillen auf Deck. Ich vermisse meine Sonnenbrille.

Chillen auf Deck. Ich vermisse meine Sonnenbrille.

Good Bye, Rostock

Good Bye, Rostock

Während der Überfahrt brennt die Sonne. So kann’s bleiben!

Während der Überfahrt brennt die Sonne. So kann’s bleiben!

Bei der Hafeneinfahrt Trelleborg bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack auf skandinavische Lichtstimmungen.

Bei der Hafeneinfahrt Trelleborg bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack auf skandinavische Lichtstimmungen.

Bei der Hafeneinfahrt steht die Sonne bereits ziemlich tief, was alles in ein magisches Licht taucht. Es wird aber noch dauern, ehe es dunkel ist. Daher werden wir den Abend noch nutzen, um ein Camp vor Göteborg zu suchen. Das sind von hier noch 250 km; insgesamt wollen bis Tromsø aber 2.300 km gefahren werden. Also los.

Die ersten Kilometer schwedische Autobahn. Ein bisschen dunkler wird es noch, es bleibt aber immer ein wenig Restlicht.

Die ersten Kilometer schwedische Autobahn. Ein bisschen dunkler wird es noch, es bleibt aber immer ein wenig Restlicht.

Der recherchierte Platz bei Frillesås erweist sich als nicht so groß wie erwartet, liegt aber abseits von Häusern und im Wald. Wir nutzen also das erste Mal das Jedermannsrecht. Es ist jetzt halb zwei und es reicht für heute mit der Fahrerei. Schon hier ist es nachts nicht wirklich dunkel, es wirkt wie späte Dämmerung.

Am nächsten Morgen wird ausgeschlafen, schließlich wollen wir nicht im montäglichen Berufsverkehr durch Göteborg fahren. Die nächste Etappe führt uns lang und weit durch Schweden. Langsam wird sich die Landschaft verändern. Dies wird durch unseren Panorama-Fernseher namens Windschutzscheibe betrachtet. Wir werden Kilometer fressen.

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