Zwischenziel: Rhön Summer Event 2012

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Stellplatz auf der Hohen Geba

Heute wollen wir wirklich weit fahren. Also brechen wir zeitig auf und sind sehr bald auf der Autobahn in Richtung Zagreb. Dort wird es merklich voller, je näher wir in den Großraum der kroatischen Hauptstadt kommen. Zwischendurch staut es sich sogar ein wenig. Das sind wir überhaupt nicht mehr gewohnt, ertragen es aber stoisch. Bei den großen Mautstationen kommen wir am Kreditkartenschalter am schnellsten voran; die Barzahler stauen sich in einer langen Schlange.

Hinter Zagreb wird es in Richtung Slowenien merklich ruhiger. Auf der gegenüberliegenden Spur ist aber die Hölle los. Die Ferienzeit hat jetzt richtig begonnen. Man kann den Eindruck gewinnen, halb Nordeuropa strömt an die kroatische Küste. Am Grenzübergang Gruškovje, über den wir auch eingereist sind, wollen von Kroatien nach Slowenien nur einige PKW einreisen. Die LKW-Schlange hat allerdings schon Kilometer vor der Grenze begonnen. Als wir die Grenze problemlos passieren, sehen wir den Rückstau auf der anderen Seite. Bestimmt zehn Kilometer fahren wir an stehenden Wohnmobilen, Gespannen oder sehr voll gepackten PKW vorbei. Drei Wochen zuvor sind wir da einfach nur durchgefahren.

Wir nehmen die mautfreie Landstraße nach Maribor, wo wir einkaufen und uns auf den Weg zur österreichischen Grenze machen. Als wir auf die mehrspurige Schnellstraße fahren, die wir bereits von der Anreise kennen, fällt mir in der Auffahrt ein Zusatz unterhalb des Fernstraßenschildes auf. Das ist ein Mautvignettensymbol! Die Straße ist also mautpflichtig. An der nächsten Ausfahrt fahre ich schleunigst wieder runter. Das hätte richtig teuer werden können. Zum Glück gibt es hier keine kameragespickten Kontrollpunkte wie auf der slowenischen Autobahn, so dass unser Versehen unbemerkt bleibt. Auf dem Hinweg herrschte Starkregen, es war wenig Verkehr und Feiertag in Slowenien, so dass wir das Schild übersehen haben. Und erwischt hat man uns auch nicht. Jetzt studieren wir die Karten und suchen einen Weg nach Österreich auf der Nebenstrecke. Den gibt es sicher, allerdings ist es uns deutlich zu umständlich und dauert zu lange. Also kaufen wir an einer Tankstelle zähneknirschend eine Vignette für €15. Das entspricht einem Euro pro Kilometer von hier aus. Hilft aber nichts.

Dafür sind wir in Nullkommanix an der österreichischen Grenze, denn jetzt haben wir natürlich die Autobahn genommen. Hier geht kein Weg am „Pickerl“, der österreichischen Autobahnvignette vorbei. Als wir Österreich durchfahren, regnet es stark und wir werden einiges an dem Pistenstaub los, der sich auf dem Balkan überall am Bulli angesammelt hat.

Am Nachmittag erreichen wir die deutsche Grenze. Das Wetter bessert sich merklich, es ist aber empfindlich kalt. deutlich unter 20° misst das Bordtermometer. Unser nächstes Zwischenziel ist die Hohe Geba in der Rhön. Hier findet heute das Rhön Summer Event statt. Vor zwei Jahren war ich schon einmal auf dem Event und es hatte mir sehr gut gefallen. Da herrschten auf der Hohen Geba weit über 30°, jetzt sind es eher 12°. Dem entsprechend schnattern wir nach der Gluthitze im Süden und der angenehmen Wärme in Nordkroatien. Die Eventteilnehmer sitzen daher auch im Inneren der Gastronomie und wir gesellen uns dazu. Bei leckerem Essen und netter Gesellschaft werden wir die eine oder andere Reisegeschichte los.

Nach diesem anstrengendem Tag fallen wir erschöpft ins Bullibett. Morgen geht es nach Hause!

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